Do

30

Dez

2010

Ein Jahresrückblick

Nun ist das Jahr 2010 fast vorbei und ich dachte mir, es wäre an der Zeit einmal zurück zu blicken und zu überlegen, was das Jahr uns gebracht hat. Mein Patenonkel und meine Patentante Helmut und Jutta schreiben jedes Jahr einen Jahresrückblick für die Familie und diese Tradition finde ich ganz wunderbar.

 

Unsere Hochzeit

Die letzten eineinhalb Jahre haben wir auf unsere Hochzeit hingearbeitet und ich muss sagen, dass ich nach unserer Hochzeit schon in ein Loch gefallen bin, weil ich gar nichts mehr hatte worauf ich mich freuen konnte. Nichts desto trotz bliebt mir unsere Hochzeit unvergesslich. Vor allem, weil ich mich noch nie so wohl im Kreise unserer Lieben gefühlt habe. Besonders Jan, Nadine und Malcolm und meine Eltern haben diesen Tag zu etwas ganz besonderem gemacht und dafür einen noch größeren Platz in unserem Herzen verdient. Ich kann wirklich sagen, dass dies die bisher schönsten zwei Tage meines Lebens gewesen sind. Ich weiß, dass ich dies schon öfters gesagt habe, aber ich würde wieder heiraten und sage danke, danke danke.

 

Unsere Flitterwochen

Direkt nach der Hochzeit sind wir mit der Aida 10 Tage durchs Mittelmeer geschippert. Ein Highlight hier war wirklich unser Zimmer mit dem umwerfend schönen Balkon und dem Blick auf das warme Meer und das wunderbare Essen. Die Ausflüge waren eher anstrengend muss ich sagen und mein Mann fand es auf dem Schiff eher langweilig. Also: Auch wenn wir irre viel gesehen haben werden wir wohl nicht mehr auf ein Schiff gehen und wenn, dann nicht so lange. Nächstes Jahr soll es also wieder an die Nordsee gehen und nach Österreich. Nichts desto trotz haben wir wunderbare Tage auf dem Schiff verlebt und wenn das Ende (ich hatte mich furchtbar erkältet) nicht so übel gewesen wäre, wären auch die letzten Tage noch schöner gewesen.

 

Unsere Arbeit

Für Dominic war es ein durchaus erfolgreiches Jahr. Er ist jetzt Gruppenleiter in seiner Gruppe und freut sich, dass endlich Ruhe eingekehrt ist. Vielleicht kriege ich ihn nächstes Jahr ans Studieren, damit  er eines Tages einen  Job bekommen kann bei dem man etwas mehr verdient als Erzieher ;). Soziale Berufe sind wirklich schlecht bezahlt und man muss viel leisten. Ich bewundere ihn für seinen Langmut ich hätte wahrscheinlich viele Eltern längst mein loses Mundwerk spüren lassen. Tja über meine Arbeit könnte ich jetzt auch einen Roman schrieben aber nur soviel: Es kann im nächsten Jahr nur besser werden!

 

Hund & Katz'

Ein Jahr in dem es mit der Gesundheit unserer geliebten Blacky endlich bergauf gegangen ist. Nachdem wir nun den Dermatologen, Neurologen, Orthomologen, Kardiologen und Allgemeinmediziner durch haben steht fest: Blacky hatte einen Augenherpes, musste intensiv behandelt werden und hat darüber hinaus hypertrophe Cardiomyopathie (HCM), eine Herzerkrankung, die häufig bei Maine Coon vorkommt. Jetzt bekommt sie jeden Abend eine Herztablette und es geht ihr viel besser. Nur ihre Lebensmittelallergie macht uns noch sorgen, weil sie sich immer mal wieder wundkratzt und wir sie nicht immer mit Cortison voll stopfen wollen. Fu geht es gesundheitlich - Gott sei Dank - besser. Im Sommer hatte sie einen Bienenstich der sie hat anschwellen lassen (also darf sie jetzt keinen Bienenstich mehr bekommen), aber ansonsten ist sie wohlauf. Ich hoffe, dass sie im Winter soweit ist, endlich Turniere laufen zu können. Aber leider: Fu ist immer noch weniger ehrgeizig wie ich.

 

Gesundheit

Ein Jahr der aufs und abs. Leider werde ich immer noch häufig von Erkältungen geplagt, mit denen ich dann ab und an auch den armen Dominik anstecke, außerdem hat mich im Herbst mein Schwindel gequält, der zeitweise meine Lebensfreude arg zum erliegen gebracht hat. Ich hoffe, dass im nächsten Jahr mal etwas weniger seltsame Erkrankungen auf mich zukommen. Vielleicht wird alles besser, wenn mein Studium endlich vorbei ist. Also im Grunde wünsche ich mir keinen Schwindel, kein Ohrpfeiffen und keine sonstigen seltsamen Erkrankungen die keiner zuordnen kann.

 

Und was es sonst noch zu sagen gibt

Ja also das bisher spannendste Jahr geht seinem Ende zu. Es hatte ein grandioses auf und auch ziemlich viele fiese abs. Wenn ich ehrlich bin wünsche ich mir mehr Ruhe und Frieden und vor allen Dingen weniger schlimme abs. Für das nächste Jahr würde ich gerne meine Uni abschließen und ein Haus finden. ;) Also drückt die Daumen. Ach ja: Und meine Eltern sollen auf der Straße bitte einen Welpen finden!

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